Medizinische Schwerpunkte

Unser umfangreiches Leistungsspektrum

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung von Herrn Dr. med. A. Olk bietet ein umfassendes Spektrum an operativen und konservativen Therapien für nahezu alle Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates an.

Als Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stehen uns alle modernen diagnostischen Möglichkeiten zur Verfügung.

Hier finden Sie eine Auflistung der häufigsten von uns behandelten Verletzungen und Erkrankungen. Dies soll einen Überblick darstellen und kann nicht alle komplexen Möglichkeiten orthopädischer und unfallchirurgischer Therapien wiedergeben.

Sollten Sie weiterführende Fragen haben stehen wir Ihnen jederzeit persönlich oder per E-Mail zur Verfügung.

Traumatologie

Wir decken das gesamte Spektrum moderner Osteosyntheseverfahren ab.
Durch enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den im Haus vorhandenen Fachabteilungen stehen uns modernste Diagnosemethoden zur Verfügung, um eine exakte Planung der Operation durchzuführen.

Kindertraumatologie

Die Behandlung verletzter Kinder erfordert spezielle Sachkenntnisse und besonderes Einfühlungsvermögen. Sie ist nicht zu vergleichen mit der Behandlung von Erwachsenen und stellt einen weiteren, wichtigen Schwerpunkt unserer Klinik dar. 

Darüberhinaus hat sich unsere Klinik in Kooperation mit dem "Friedensdorf Oberhausen" sehr für die Behandlung von Kindern aus Krisengebieten engagiert. Selbstverständlich verzichtet das Krankenhaus dabei auf jegliche Erstattung der Kosten.

Wirbelsäulenchirurgie

Wirbelsäulenverletzungen treten meist bei Verkehrsunfällen, Stürzen aus großer Höhe oder bei Schwerstverletzten auf. Eine instabile Wirbelsäulenfraktur kann zu neurologischen Ausfällen, im Extremfall bis hin zur Querschnittslähmung führen.

Unsere Ärzte bieten dabei rund um die Uhr eine Akutversorgung mit der Möglichkeit zur Stabilisierung und evtl. Entlastung des Rückenmarks. Dabei werden Verletzungen der Brust- & Lendenwirbelsäule, inklusive der Halswirbelsäule versorgt. Hierbei kommen Stabilisierungen von ventral und dorsal zum Einsatz, wenn möglich in minimal-invasiver Technik.

Halswirbelsäule

  • Verschraubung des Dens axis
  • atlanto-occipitale Fusion von dorsal
  • ventrale Plattenosteosynthese
  • 360° Spondylodese
  • Wirbelkörperersatz (ADD Plus)

Brust- und Lendenwirbelsäule

  • dorsale Stabilisierung mittels Fixateur interne (wenn möglich minimal-invasiv)
  • ventraler Wirbelkörperersatz (Obelisc)
  • rein ventrale Stabilisierung mittels winkelstabiler Platte (Golden Gate)
  • perkutane transpedikuläre Kyphoplastie / Vertebrplastie
  • PLIF, ALIF, TLIF bei Spondylolisthesis, NPP, Osteochondrose, etc.

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzsyndromen. In manchen Fällen entwickelt sich sogar eine chronische Schmerzsymptomatik mit lang andauerndem Therapiebedarf.
Ursache hierfür sind häufig degenerative Veränderungen wie Bandscheibenverschleiß, die Arthrose der Intervertebralgelenke (Facettensyndrom) und wie Stenosen des Spinalkanales und der Neuroforamina oder schmerzhafte Nervenreizungen.

Therapeutische Möglichkeiten unserer Abteilung in Kooperation mit der Radiologie:

  • periradikuläre Schmerztherapie
  • Thermokoagulation
  • Facetten- und Ileosacralgelenksinfiltrationen

Gerne stehen wir Ihnen in unserer Wirbelsäulensprechstunde mit Rat und Tat zur Seite.

Schulter- & Ellenbogenchirurgie

Behandlungsoptionen bei Rotatorenmanschettenverletzung oder degenerativen Erkrankungen:

  • Arthoskopische Erweiterung des subakromialen Raumes
  • Arthroskopische Resektion des Acromioclaviculargelenkes
  • Arthroskopische Tenodese / Tenotomie der langen Bizepssehne
  • Arthroskopische Naht der Rotatorenmanschette
  • Arthroskopische Entfernung des Kalkdepots bei Tendinitis calcarea
  • Offene Rekonstruktion von Rotatorenmanschettenrupturen

Behandlungsoptionen bei Schulterinstabilität:

  • Arthroskopische Rekonstruktionsverfahren (Bankart- & SLAP-Repair)

Behandlungsoptionen bei Schultersteife sog. "frozen shoulder":

  • Arthroskopische Lösung von Verwachsungen / Narkosemobilisation
  • Anlage eines Schmerzkatheters zur schmerzfreien Beübung

Behandlungsoptionen bei Frakturen:

  • Arthoskopisch gestütze und offene Rekonstruktionen mit modernsten Osteosyntheseverfahren
  • Erprobte anatomische und inverse Schulterendoprothetik

Behandlungsoptionen bei Arthrose:

  • Erprobte anatomische und inverse Schulterendoprothesenimplantate

Gerne stehen wir Ihnen in unserer Arthroskopiesprechstunde mit Rat und Tat zur Seite.

Hüfte

Das Hüftgelenk ist eines der mechanisch am stärksten belasteten Gelenke des menschlichen Körpers. So trägt es beim Gehen und Stehen ein Vielfaches des Körpergewichtes. Durch sportliche Höchstleistung, Unfälle, anlagebedingt oder im Rahmen des altersbedingten Verschleißes kann es zu unterschiedlichen Veränderungen des Hüftgelenkes mit hieraus resultierenden Beschwerden und Einschränkungen kommen.

Die primäre Implantation eines künstlichen Gelenkersatzes bei Coxarthrose, Schenkelhalsfrakturen, Hüftkopfnekrose, posttraumatischen Veränderungen und Verschleiß im Rahmen einer langjährigen Hüftdysplasie gehört zu unseren operativen Schwerpunkten.

Ähnlich wie am Knie und Schultergelenk hat sich die Hüftarthroskopie in den letzten Jahren als ein minimalinvasives hocheffizientes Verfahren zur Therapie dieser Erkrankungen etabliert.
Die arthroskopische Therapie der Gelenke in unserer Klinik nimmt schon lange einen hohen Stellenwert ein.

Knie

Neben den verschleißbedingten degenerativen Erkrankungen und Frakturen mit Gelenkbeteiligung stellen Sportverletzungen mit begleitendem Kniebinnentrauma die häufigsten Probleme im Kniegelenk dar.

Unser Leistungsspektrum erstreckt sich von der arthroskopischen Diagnostik und Behandlung von Meniskusverletzungen über die minimalinvasive Krezubandersatzplastik bis hin zur Knorpeltransplantation. Die Versorgung des arthrotisch veränderten Gelenkes liegt uns als Klinik besonders am Herzen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Abteilung ist der endoprothetische Kniegelenksersatz inklusive komplexer Revisionseingriffe.

Bei der Entwicklung neuer Kniegelenksprothesen aus Vollkeramik ist Herr Chefarzt Dr. med. A. Olk federführend beteiligt. Diese Gelenkimplantate stehen besonders Allergikern mit bekannten Metallunverträglichkeiten zur Verfügung.

Endoprothetik

Der endoprothetische Gelenkersatz gehört zu den wichtigen Kernkompetenzen unserer Abteilung.

Der Ersatz eines Hüft-, Knie- oder Schultergelenkes kann nötig sein bei:

  • degenerativen Verschleißerscheinung (Arthrose)
  • unmittelbar nach komplexer Fraktur mit Gelenkbeteiligung
  • posttraumatisch

Des Weiteren führen wir alle komplexen Wechsel- und Revisionsverfahren vom komplexen Beckenaufbau bis hin zum Femurtotalersatz durch.
Ergänzt wird dies durch die septische Chirurgie mit geplanten Operationen zur Erreichung von Keimfreiheit und prothetischer oder arthrodetischer Versorgung.

Gerne stehen wir Ihnen in unserer Endoprothetiksprechstunde mit Rat und Tat zur Seite.

Handchirurgie
  • Verletzungen von Streck- und Beugesehnen sowie Bändern (z.B. Skidaumen)
  • Sämtliche Knochenbrüche
  • Verletzungen von Nerven und Blutgefäßen
  • Gewebsdefekte von Muskeln, Sehnen und Haut
  • Entzündungen der Hand (Paronychie, Panaritium, Beugesehnenscheidenphlegmonen etc.)
  • Angeborene Fehlbildungen
  • degenerative Gelenkerkrankungen, (Bouchard-, Heberdenarthrose, Polyarthrose, Rhizarthrose etc.)
  • Dupuytren´sche Kontraktur, Verbrennungskontraktur
  • Kompressionssyndrome von Nerven und Muskeln
  • Ganglien (Überbeine) am Handgelenk, Mukoidzysten an den Fingern
  • Gut- und bösartige Tumore
  • Sehnenfacheinengungen (z. B. schnellender Finger)
  • Schmerzhafte Degenerationen von Sehnenursprüngen (z. B. Tennisellenbogen, Golferellenbogen)
  • Rheumatische Arthritis, Tenosynovialitiden
  • Funktionsausfälle durch Nerven- und/oder Muskellähmungen
  • Knochennekrosen (Lunatummalazie oder M. Kienböck, M. Preiser, M. Mauclaire etc.)

Gerne stehen wir Ihnen in unserer Hand- & Fußsprechstunde mit Rat und Tat zur Seite.

Fußchirurgie

In den letzten Jahren hat sich die Fußchirurgie in Deutschland, sowohl im Bereich der konservativen und gerade in der operativen Therapie, deutlich weiterentwickelt. Neueste Operationsverfahren, die in unserer Klinik Anwendung finden, ermöglichen dem Patienten nach einer OP schnellstmöglich wieder Bewegungsübungen bis hin zur Vollbelastung.

Behandlungsspektrum:

  • Korrektureingriffe im Rahmen der kompletten Vorfußchirurgie (Hallux valgus/rigidus, Hammer- & Krallenzehen)
  • operative und konservative Therapie von Nervengeschwülsten (Morton-Neurom) sowie Überbeinen (Ganglien)
  • operative und konservative Therapie bei Morbus Ledderhose
  • operative und konservative Therapie bei Fersensporn und Haglund-Exostose
  • Minimal invasive Operationen und offene Rekonstruktionen bei Achillessehnenrupturen
  • Arthroskopie des Sprunggelenkes bei posttraumatischen Beschwerden, Osteochondrosis dissecans und Arthrose
  • operative und konservative Versorgung von Frakturen im Vor-, Mittel- und Rückfußbereich
Sepsis & Infekt

Eine gefürchtete Komplikation nach operativen Eingriffen an Extremitäten und im speziellen am Knochen sind Infektionen.

Eine Infektion des Knochens durch bakterielle Erreger wird als Oteomyelitis oder Osteitis bezeichnet. Eine Osteomyelitis ist oft nur schwer mit Antibiotika zu behandlen, da die Knochengängigkeit der Präparate begrenzt ist.
Eine chirurgische Sanierung ist dann unumgänglich.

Wir können auf längjährige Erfahrung in septischer Knochenchirurgie zurückgreifen.

Wundheilungsstörungen und Weichteilinfekte können von uns mit neuesten Verfahren offener Wundbehandlung therapiert werden.
Hier kommt oft eine Vakuum-Sog-Therapie zur Anwendung. Durch diese Art der Wundversorgung kann eine Wunde sauber gehalten werden und der Infekt meist schnell saniert werden.

Bei großen Wundflächen bieten wir eine Deckung mittels Spalthaut oder in Kooperation mit den Kollegen der Plastischen Chirurgie im Sana Krankenhaus Gerresheim, wenn nötig, auch Lappenplastiken der Haut an.

Physikalische Medizin
  • Kranken-, Gerätegymnastik
  • Continuous passive motion (CPM)
  • Lymphdrainage
  • Frührehabilitation
  • Mobilisation