Hernienzentrum

Zertifiziertes Hernienzentrum sucht Probanden für Studie zu Narbenbrüchen

Müssen Patienten mit einem Narbenbruch immer operiert werden? Dieser Frage geht eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte multizentrische AWARE-Studie nach, an der sich das Sana Krankenhaus Benrath beteiligt. „Wir suchen Probanden und möchten erforschen, ob bei Patienten, die unter geringen Beschwerden leiden, eine systematische ärztliche Beobachtung der Symptome anstelle einer OP ausreichend ist", sagt Dr. med. Hansjoerg Meier, leidender Oberarzt der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie und Prüfarzt der Studie.

Chefarzt Prof. Dr. Claus Franke (links) und Ltd. Oberarzt und Studienprüfarzt Dr. Hansjörg Meier bei der Ultraschalluntersuchung.

Teilnehmen können Personen ab 18 Jahren, die unter einem Narbenbruch leiden, der keine oder geringe Schmerzen verursacht. Die Teilnehmer werden per Los in zwei Studiengruppen geteilt und über zwei Jahre lang regelmäßig ärztlich betreut. „Die Patienten können sich über den gesamten Zeitraum bestens aufgehoben fühlen. Wir sind immer Ansprechpartner", so Dr. Meier.

In Deutschland werden pro Jahr fast 50.000 Narbenbrüche chirurgisch behandelt. Damit gehört der Narbenbruch zu den häufigsten Komplikationen nach einer Operation. Eine sogenannte Hernie entsteht, wenn z. B. nach einer Bauch-OP das Bindegewebe im Bereich der Operationsnarbe auseinanderweicht und sich Gewebe oder Organe im Bauchraum durch die entstehende Lücke vorwölben.

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Sana Krankenhaus Benrath unter Leitung von Prof. Dr. med. Claus Franke ist das erste zertifizierte Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie in Düsseldorf und einziger Teilnehmer der bundesweiten Studie in der Region. Die nächsten sind in Bonn und Bochum.

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Sana Krankenhauses Benrath stellt das erste zertifizierte Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie in Düsseldorf und ist eines von ca. 20 Zentren in ganz Deutschland.

In erster Linie bedeutet das, dass Sie sich auf uns verlassen können. Wir sind Spezialisten auf dem Gebiet der Bruchchirurgie. Wir setzen grundsätzlich die Leitlinien nach Deutschen und Europäischen Standards um. 

Und das dokumentieren wir!

Wir liefern alle Daten zu jeder Operation, die wir durchführen, an die Deutsche Herniengesellschaft. und nehmen damit an der freiwilligen Qualitätssicherungsstudie Herniamed teil.

Sie können sich an uns wenden, wenn bei Ihnen erstmalig ein Leistenbruch aufgetreten ist, aber auch, wenn Sie nach einer Operation in einer anderen Einrichtung nach wie vor Probleme haben.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über unser Zentrum, Ansprechpartner, Operationstechniken, Narkose und vieles andere mehr. Sollten Sie irgendeine Information nicht finden oder einen Termin vereinbaren wollen, rufen Sie an, wir helfen Ihnen gerne.

Was bedeutet das für Patientinnen und Patienten?

Das Herniamed Qualitätssiegel als Sicherheitsmerkmal für unsere Patienten.

Ziel ist es zum Einen die Qualität unserer Operationen unabhängig kontrollieren und bewerten zu lassen, andererseits dient die Sammlung der anonymisierten Operationsdaten der teilnehmenden Kliniken dem medizinischen Fortschritt. Die gesammelten Daten werden regelmäßig analysiert und tragen somit direkt zur künftigen Verbesserung der Patientenversorgung bei.

Mehr dazu unter www.herniamed.de